Mutabor

störend betörend

Schule Für Ungehinderte Musik (SFUM)

Theater Roxy Birsfelden

Eintritt: CHF 30.-/20.-

Dauer: 70 Minuten

«Mutabor» heisst das Zauberwort für Verwandlung und Rückverwandlung. Ein Zauberwort, um Ersehntes, Gewünschtes, Begehrtes zu erreichen. Ein Zauberwort um nach Umwegen die wahre Identität wieder annehmen zu dürfen.

«Mutabor» ist ein Dancical, ein bewegtes Ganzes mit Musik. Es handelt von den Schwierigkeiten einen Platz zu finden, die richtige Haltung einzunehmen, Gegenwind zu spüren, sich zu stellen, sich anzupassen und dann doch zu stören.

Mit «Mutabor» bringt die Schule für ungehinderte Musik (SFUM) unter der Leitung von Michael Nemitz ihre erste grosse Inszenierung auf die Bühne. Das Ensemble stützt sich dabei auf seine Eigenkompositionen, die zur Inspiration für das Tanzgeschehen werden. Für die Choreografie zeichnet Regula Wyser verantwortlich. Mit Giuliano Guerrini konnte ein Tänzer verpflichtet werden, der sich seinerseits auf die Suche nach der richtigen Haltung macht.

 

www.sfum.ch

Bio
Im August 2011 startete der erste Durchgang der SFUM – Schule für ungehinderte Musik. Erfahrene MusikerInnen und Lehrkräfte begleiten mehrheitlich geistig behinderte StudentInnen darin, eigene Musik zu (er)finden. Das Ziel der Schule ist die Aufführung von diesen selbst erarbeiteten musikalischen Werken. Das SFUM-Konzept sieht einen gleitenden Übergang vom Lernprozess bis zur Aufführung vor. Es soll niemand auf die Bühne, der dazu noch nicht bereit ist. Umgekehrt können die Studierenden auch nach Jahren der Aufführungspraxis vom intensiven Unterricht profitieren. In diesem Sinne folgt SFUM dem Ideal des lebenslangen Lernens.
Credits

 

Musik/ Tanz: Stefan Fischer, Patricia Foltzer, Daniel Gindrat, Werner Huber, André Hunziker, Reto Latscha, Finn Mück, Michael Nemitz, Annie Palfàlvy, Nicki Sorg, Damian Steffen
Tanz: Giuliano Guerrini 
Choreografie: Regula Wyser 
Musik: Finn Mück, Michael Nemitz, Damian Steffen 
Sound/ Licht: Michael Studer